Reglement für das 6. Bennier Trecker Treck 2015

Gewährleistungsausschluss

Die Regeln in diesem Reglement sind als Leitfaden für den Traktor-Pulling / Trecker Treck Sport gedacht. Regeln, die sich auf die Sicherheit der Ausrüstung beziehen, liegen im Verantwortungs-bereich jedes einzelnen Fahrers, der an der Ausübung dieses Traktor-Sportes teilnimmt und sich diesen Regeln unterwirft.

Es ist keine ausdrückliche oder stillschweigende Garantie für Sicherheit beabsichtigt, noch darf diese aus der Veröffentlichung dieser Regeln gefolgert werden, auch wenn die Regeln eingehalten wurden.

Nichts in diesem Reglement sollte als eine Garantie gegen Schäden oder Tod von Teilnehmern, Helfern oder Zuschauern ausgelegt werden.

 

Haftungsausschussklausel

Der Veranstalter haftet nicht für evtl. entstandene Schäden an Schleppern oder Verletzungen oder Tod von Fahrern

Allgemeiner Hinweis:

Die Teilnahme am Pull ist nur mit dem, für das jeweilige Fahrzeug benötigten, Führerschein möglich.

Da die Teilnahme an Traktorpulling / Trecker Treck Veranstaltungen genau wie die Teilnahme an andern öffentlichen Veranstaltungen (z.B. Karnevalsumzug) keine landwirtschaftliche Tätigkeit ist, ist der Halter des jeweiligen Schleppers sofern er als Landwirtschaftliche Zugmaschine angemeldet ist (Grünes Kfz-Kennzeichen) verpflichtet die Teilnahme seiner Kfz-Versicherung anzumelden. 

 

„STANDARD SCHLEPPER“

Ein Standard Schlepper ist eine Einheit von Getriebe und Motor vom Werk aus.

Sobald ein anderer Motor oder ein anderes Getriebe in diesem Schlepper eingebaut und dadurch

eine Leistungssteigerung erzielt wird (oder auch nicht) ist es nach Bennier Reglement kein Standard Schlepper mehr. Was diesen Punkt betrifft, werden auch keine Diskussionen zugelassen bzw. Eingeständnisse gemacht.

Wir wollen jedem die theoretische Chance auf eine gute Platzierung geben.

 

 

1. 

Alle Teilnehmer müssen dieses Reglement gelesen haben  und anerkennen.

 

2. 

Jeder Teilnehmer muss mindestens 16 Jahre  alt  und im Besitz eines gültigen Führerscheins sein

 

3. 

Es ist nur dem Fahrer erlaubt auf dem Schlepper zu sitzen, die Mitnahme von anderen Personen auf dem Schlepper ist nicht gestattet.

 

4. 

Für die Teilnehmer ist es während des Wettkampfes verboten, alkoholische oder alkoholhaltige Getränke zu sich zu nehmen.

 

5.

Während des Zugvorgangs ist es verboten zu trinken oder zu rauchen.

 

6.

Während des Zugvorgangs hat sich nur der Fahrer, der Bahnkommissar und die Signalgeber auf der Bahn aufzuhalten.  Sollten sich Zuschauer oder Teamkollegen auf der Bahn befinden, wird der Zug nicht gestartet bzw. abgebrochen.

 

7.

Gewogen wird klassenweise vor jeder Klasse mit Fahrer, eine Tolleranz von 50 kg wird eingeräumt.

 

8.  

Vor dem Start ist zuerst die Kette vom Bremswagen auf Spannung zu bringen. Bei Anfahren mit fliegender Kupplung bei lockerer Kette erfolgt die Disqualifikation.

 

9.   

Gestartet wird erst dann, wenn der Signalgeber mit der grünen Flagge ein Zeichen gibt.

 

10.  

Wird die rote Flagge geschwenkt, ist augenblicklich (das heißt sofort) zu stoppen.

 

11. 

Gerät der Schlepper beim Zugvorgang außerhalb der Bahnmarkierungen, führt dies zur Disqualifikation.

 

12. 

Den Anordnungen der Wettkampfleitung ist in allen Fällen Folge zu leisten.

 

13. 

Jeder Teilnehmer startet auf eigenes Risiko. Der Veranstalter haftet nicht für Schäden die vor, während oder nach der Veranstaltung auftreten oder verursacht werden.

 

14. 

Der erste Teilnehmer von der Startliste macht einen Probezug um den Bremswagen zu justieren. Diesem Starter wird die Möglichkeit gegeben, den Start zu wiederholen aber nur dann, wenn die Bremswagencrew mit der Einstellung des Bremswagens einverstanden ist. Startet der Teilnehmer ein zweites Mal, so geht die dann erzielte Weite in die Wertung ein, nicht aber der Weiteste von den beiden Zügen.

 

15. 

Während des Wettkampfes in einer Klasse haben sich die Teilnehmer an oder auf ihren Schleppern zu befinden um einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfes zu gewährleisten.

 

16.

Je Klasse darf ein Schlepper nur unter einer Startnummer starten

Mehrfachstarts sind möglich. Wie oft ein Schlepper starten darf liegt an der
Anzahl der Teilnehmer. Die Anzahl der Starts wird vorerst auf 2 pro Schlepper
begrenzt.

 

17. 

Die zurückgelegte Weite ist maßgebend für die Platzierung. Erreichen mehrere Teilnehmer einen Full Pull (100 Meter) und die gleiche Zeit wird ein Stechen durchgeführt.

 

18. 

Jeder Teilnehmer der Standardklassen hat sich mit eigener Kraft vor den Bremswagen zu begeben und auch mit eigener Kraft von der Bahn zu fahren. Muss der Schlepper von der Bahn geschleppt werden, führt dies zur Disqualifikation des Teilnehmers.

 

19.

Auf dem Veranstaltungsgelände ist Schrittgeschwindigkeit zu fahren.

 

20.  

Sollte ein Teilnehmer Kraftstoff, Öl oder Kühlflüssigkeit verlieren, so hat er diese Verunreinigung des Veranstaltungsplatzes selber und auf eigene Kosten zu beseitigen.

 

21. 

Die Anhängerkupplung am Schlepper darf in den Klassen nicht höher sein wie 80 cm und darf nicht in der Höhe beweglich sein. Es wird ausschließlich im original Zugmaul eingehängt.

 

22. 

Eigenmächtiges einhängen von Ketten oder ähnlichen Verlängerungen ist nicht zugelassen. Falls das Zugmaul nicht auf eine Höhe von 80 cm gebracht werden kann, wird vom Bremswagen Team eine Verlängerung der Zugkette vorgenommen.

 

23.

Zwillings- bzw. Drillingsreifen sind nicht gestattet

 

24.

Jeder Schlepper muss mit einem Überrollbügel oder mit einer Sicherheitskabine ausgerüstet sein.

 

25. 

In den Klassen muss sich der Original Motor laut Fahrzeugschein in dem Schlepper befinden. Umbauten, durch die die Betriebserlaubnis des Schleppers erlischt, führt auch gleichzeitig zur Disqualifikation des Teilnehmers. Unklarheiten wegen Umbauten am Schlepper  müssen laut Papiere vom Teilnehmer zu beweisen sein.

 

26. 

Die Motorendrehzahl in den Klassen darf nicht höher wie 2700 U/min sein.

 

27. 

In den Bauernklassen ist Wassereinspritzung oder der Einsatz von mehr wie einem Turbolader nicht erlaubt.

 

28. 

In allen Klassen ist Allradantrieb erlaubt.

 

29. 

Es darf ein Frontlader angebracht sein. Jedoch darf kein Anbauteil angebaut sein und es dürfen auch keine Gewichte am Frontlader angehängt werden. Frontgewichte dürfen bis zu 100 cm vor dem Schlepper angehängt werden. Als Bezugspunkte werden der originale Gewichtsträger bzw. die Oberlenkeraufnahme der Fronthydraulik angesehen. Ackergeräte, ausser Gewichtsklötze und Frontgewichte sind als Frontgewichte nicht erlaubt.

 

30.

Zusatzgewichte die am Heck des Schleppers angebracht werden dürfen nicht über die Hinterräder hinausragen und nicht höher sein wie die Unterkante der Heckscheibe . Die Zu- und Freigängigkeit der Anhängekupplung muß gewährleistet sein. Die Kette muß von der Bremswagenkufe aus eingehängt werden können. d.h. Muß das Seil oder die Kette unter einem Gewichtsklotz her angehängt werden, so ist das verboten. Sollte dieses der Fall sein, so wird dem Teilnehmer die Möglichkeit gegeben, dies nachzubessern.

 

31.

Steigbegrenzer sind für alle Schlepper unter 5,5to, sowie für alle
hinterradgetriebenen Schlepper Pflicht.

 

32.

Die Steigbegrenzer müssen mindestens 150mm über die Hinterreifen
hinausragen und dürfen max. 250mm vom Boden entfernt sein. Die
Aufstandsfläche muss mindestens 150cm² betragen, die Breite mindestens 100
mm. Die Unterlenker können als Bestandteil der Steigbegrenzer genutzt werden,
sie müssen jedoch mechanisch arretiert sein.Sperren der Unterlenker über die
Hydraulik allein ist nicht ausreichend; zum mechanischen Sperren sind Ketten,
Streben oder vergleichbares zu verwenden.

 

33.

Alles was nicht erlaubt ist, ist verboten und führt somit zu Disqualifikation. Bei Unstimmigkeiten entscheidet die Sportleitung vor Ort. Jeglicher Protest gegen die Schiedsrichter, Kommissare und auch den Ausrichter der Veranstaltung ist untersagt.